Vorderasiatische Archäologie
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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis SoSe 2019

BA- und MA-STUDIENGÄNGE

Vorbesprechung für die Lehrveranstaltungen des Instituts für Vorderasiatische Archäologie:
entfällt im SoSe 2019

Studienberatung:
Dr. Simon Halama, Institut für Vorderasiatische Archäologie, Sprechstunde Dienstag-Donnerstag, 9:00 - 17:00 Uhr 
Tel. 089/2180-5496, simon.halama@vaa.fak12.uni-muenchen.de

Für alle Lehrveranstaltungen besteht eine Anmeldepflicht vor Beginn der Vorlesungszeit. (Termine)

Die Kursanmeldung erfolgt ausschließlich über das Online-Portal LSF ("Lehre, Studium, Forschung") --> "Lehrveranstaltungen belegen/abmelden".

Belegfrist für alle Veranstaltungen: Montag, 01.04.2019 bis einschl. Montag, 15.04.2019

Alle Lehrveranstaltungen beginnen in der ersten Semesterwoche

VORLESUNGEN

DR. KAI KANIUTH
Die Archäologie des Achämenidenreiches
2-stündig
Mo 10-12 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 29.04.2019, Ende: 22.07.2019

Die heterogene archäologische Quellenlage zum Reich der Achämeniden ist sprich-wörtlich. H. Sancisi-Weerdenburg brachte sie mit dem Begriff des 'elusive empire' auf den Punkt. Wie, so lautete ihre Frage, solle man ein Reich fassen, das kaum materielle Spuren in den Provinzen hinterlassen hat?
Im Rahmen der Vorlesung werden die archäologischen Hinterlassenschaften des 6.-4. Jh. in Westasien vorgestellt werden. Es soll aufgezeigt werden, welchen Veränderun-gen die materiellen Kulturen der Regionen unterworfen waren, wie sich die persische Autorität niederschlug und welche Folgerungen wir für unser Verständnis imperialer Machtprojektion ableiten dürfen.
zunächst auf der Basis seiner eigenen Hinterlassenschaften zu verstehen.

PROF. DR. ADELHEID OTTO
Vorderasien im 2. Jahrtausend v.Chr.
2-stündig
Mo 16-18 Uhr c.t., wöchentlich, Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M), Raum M 114
Beginn: 29.04.2019, Ende: 22.07.2019

Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Archäologie, Geschichte und Kul-turgeschichte Babyloniens und Syriens während der alt- und mittelbabylonischen Zeit und in der Mittleren und Späten Bronzezeit. Darüberhinaus werden die überregionalen Beziehungen an der Levanteküste und im Mittelmeerraum behandelt. Der Fokus liegt jeweils auf der materiellen Kultur, der Bildwelt und den unterschiedlichen Siedlungsformen.

Einführende Literatur:

  • D. Charpin / D. O. Edzard / M. Stol, Mesopotamien. Die altbabylonische Zeit. OBO 160/4, Fribourg / Göttingen 2004.
  • P. Matthiae et al. (ed.), From Relative Chronology to Absolute Chronology: The Sec-ond Millennium BC in Syria-Palestine, Roma 2007.

SEMINARE

ANNA KURMANGALIEV, M.A.
Proseminar: Herrscherdarstellungen
2-stündig
Mo. 12-14 c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 29.04.2019, Ende: 22.07.2019

Mit den Worten „als das Königtum vom Himmel kam“ beginnt die sumerische Kö-nigsliste die Aufzählung der frühesten Herrscher in Mesopotamien. Dieser Satz be-schreibt sehr gut die Rolle des mesopotamischen Herrschers, die sich in mehr oder weniger ausgeprägten Form im Zeitraum von der Späturukzeit (Ende 4. Jt. v.Chr.) bis zum Ende des neubabylonischen Reiches (6. Jh. v.Chr.) in Bild- und Textquellen wiederfinden lässt. Der von den Göttern als Regent eingesetzte Herrscher, repräsen-tierte diese auf der Erde und vermittelte zwischen der Menschen- und der Götterwelt. Der Herrscher ließ sich als demütiger Beter, als Hirte, als Bau- und Kriegsherr, als Sieger und Triumphator und gar als Gott auf verschiedenen Denkmalgattungen in Texten und Bildern verewigen.
Das Seminar behandelt die bekanntesten Herrscher und Dynastien in Mesopotamien, Herrscherdarstellungen auf unterschiedlichen Fundgattungen und Zeugnissen der alt-orientalischen Kunst und die verschiedenen Aspekte des Königtums. Zudem werden ausschlaggebende Publikationen zum Thema besprochen.
Von den Studierenden wird die selbständige Bearbeitung eines Themas erwartet, das sie in einem Kurzreferat vorstellen und am Ende des Semesters in Form eines kleinen digitalen Artikels (1-2 Seiten) einreichen. Das Seminar kann sowohl von Studienan-fängern als auch von Fortgeschrittenen besucht werden, die Anforderungen bzw. das Referatsthema werden entsprechend angepasst.

Einführende Literatur:

  • Edzard, D.O. (1975), Herrscher. A. Philologisch, Reallexikon der Assyriologie und der vorderasiatischen Archäologie 4, 335-342.
  • Edzard, D.O. (1980-1983), Königtum A. III. Jahrtausend, Reallexikon der Assyriolo-gie und der vorderasiatischen Archäologie 6, 140.
  • Seux, M.-J. (1980-1983), Königtum B. II. und I. Jahrtausend, Reallexikon der Assyri-ologie und der vorderasiatischen Archäologie 6, 140-173.
  • Strommenger, E. (1975), Herrscher. B. In der Bildkunst, Reallexikon der Assyriologie und der vorderasiatischen Archäologie 4, 345-351.
  • von Soden, W. (1954), Herrscher im Alten Orient, Berlin u.a.

DR. KAI KANIUTH
Seminar/Lektürekurs: Der Südostiran in der Bronzezeit
2-stündig
Mo 14-16 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 29.04.2019, Ende: 22.07.2019

Der Südost-Iran, die modernen Provinzen Hormozgan, Sistan und Kerman, gelten gemeinhin als klassisches "Brückenland" der altorientalischen Welt. Zwischen den bekannteren Kulturräumen Südasiens (Indus-Kultur), Elams und Mittelasiens gelegen, wird ihre sozioökonomische Entwicklung stets in Bezug auf diese scheinbar dominan-ten Nachbarn diskutiert.
In der Veranstaltung sollen die grundlegenden Quellen (Ausgrabungsberichte) zu den zentralen Fundorten des Chalkolithikums und der Bronzezeit aufbereitet werden mit dem Ziel, das Gebiet zunächst auf der Basis seiner eigenen Hinterlassenschaften zu verstehen.

PROF. DR. ADELHEID OTTO
Proseminar: Vorderasiatische Rollsiegel des 2. Jahrtausend v.Chr.
2-stündig
Di. 14-16 Uhr, c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 23.04.2019, Ende: 05.02.2019

Rollsiegel bilden die zahlenreichste Gattung altorientalischer Bildwerke. Private Sie-gel und amtliche Bürosiegel bilden bestimmte Themen und Motive ab, die uns viel über damalige Vorstellungen der sozialen Ordnung auf Erden, bes. die Stellung des Königs und seiner Untertanen verraten. Ferner sind sie unsere wichtigste Quelle für religiöse und magische Vorstellungen und Handlungen. Da die Siegel teilweise auf wenige Jahrzehnte genau anhand kunsthistorischer Kriterien datiert werden können, dienen sie darüberhinaus als chronologische Fixpunkte und Hilfsmittel in der Datie-rung archäologischer Kontexte. Im Seminar wird in die wichtigsten regionalen und zeitlichen Siegelgruppen Babyloniens, Syriens, Assyriens, Kappadokiens und Elams eingeführt und das Erlernte anhand von Abrollungen eingeübt.

Literatur:

  • F. Blocher, Siegelabrollungen auf frühaltbabylonischen Tontafeln in der Yale Baby-lonian Collection, MVS 9, München, Wien 1992.
  • D. Collon, First Impressions, London 1987 / 2006.
  • D. Matthews, Principles of Composition in Near Eastern Glyptic of the Later Second Millennium B.C., OBO Series Archaeologica 8, Freiburg/Schweiz, Göttingen 1990.
  • A. Otto, Die Entstehung und Entwicklung der klassisch-syrischen Glyptik, UAVA 8, Berlin/New York 2000.

Eva Schmalenberger, MA / Pierre Borsdorf, MA
Seminar: Archäologie des Sasanidischen Reiches
2-stündig
Mi. 16-18 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 24.04.2019, Ende: 24.07.2019

Das Reich der sasanidischen Dynastie (224 – 642 n. Chr.) bildet den letzten Höhepunkt der altorientalischen Geschichte vor den Eroberungen des Islams. Trotzdem wurde ihm in der Forschung bisher wenig Aufmerksamkeit zu Teil. Als wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße, ewiger Widersacher von Byzanz und Zentrum des Zoroastrismus bietet dieses persische Großreich viele Anknüpfungspunkte zu ver-schiedenen Kulturen und Ideen. Im Rahmen dieser Übung wollen wir diese Epoche ins Rampenlicht rücken, indem wir die Geschichte und vor allem die Archäologie genau betrachten. Wir werden uns durch Referate diesen Themen nähern und uns auch gemeinsam kritisch mit der Literatur auseinandersetzen.

Einführende Literatur:

  • Ali Mousavi / Touraj Daryaee 2012 – The Sasanian Empire: An Archaeological Sur-vey, c.220-AD 640 in: Daniel Potts (Hrsg.), A Companion to the Archaeology of the Ancient Near East (Malden, Mass.), 1076-1094.
  • Dietrich Huff 1986 – Archeology iv. Sasanian, Encyclopaedia Iranica II, Fasc. 3, 302-308.
  • Klaus Schippmann 1990 – Grundzüge der Geschichte des Sasanidischen Reiches (Darmstadt).
  • Touraj Daryaee 2009 – Sasanian Persia: The Rise and Fall of an Empire (London).

DR. SIMON HALAMA
Proseminar: Zwischen Euphrat und Tigris: Mari und Obermesopotamien in der altbabylonischen Zeit
2-stündig
Do. 10-12 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 25.04.2019, Ende: 25.07.2019

Das Seminar wird anhand von vier Fundorten (Mari, Tall ar-Rimāḥ, Tall Leilan und Assur) die Geschichte und materielle Kultur der altbabylonischen Zeit am vermeint-lichen Rand der mesopotamischen Zivilisation untersuchen. Tatsächlich stellten jedoch die Könige von Mari sowie der assyrische König Šamšī-Adad lange Zeit ernsthafte Konkurrenten für das aufstrebende Babylon Hammurabîs dar. Beeindruckende Monumentalarchitektur und reichhaltige Funde sowie Texte zeugen von der ökonomi-schen und politischen Bedeutung der altbabylonischen Staaten in diesem Teil der Ǧazīra, dem Land zwischen Euphrat und Tigris.

Einführende Literatur:

  • Andrae, Walter: Das wiedererstandene Assur. 2., durchgesehene und erweiterte Auf-lage, herausgegeben von Barthel Hrouda. Beck’sche Sonderausgaben. Mün-chen: Verlag C. H. Beck – 1977.
  • Dalley, Stephanie: Rimāḥ, Tall ar-. Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie 11/5-6 (2007), S. 364-366.
  • Margueron, Jean-Claude: Mari. Capital of Northern Mesopotamiain the Third Mille-nium. The Archaeology of Tell Hariri on the Euphrates. Oxford: Oxbow Books – 2014.
  • Sasson, Jack M.: From the Mari Archives. An Anthology of Old Babylonian Letters. Winona Lake, Ind.: Eisenbrauns – 2015.
  • Weiss, Harvey: Tell Leilan and the Dynamics of Social and Environmental Forces across the Mesopotamian Dry-Farming Landscape. In: Dominik Bonatz / Lutz Martin (Hg.): 100 Jahre archäologische Feldforschungen in Nordost-Syrien - eine Bilanz. Internationales Symposium des Instituts für Vorderasiatische Ar-chäologie der Freien Universität Berlin und des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, vom 21. Juli bis 23. Juli 2011 im Perga-monmuseum. Schriften der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung 18. Wies-baden: Harrassowitz – 2013, S. 101-116.
  • Weiss, Harvey: Leilan, Tell. In: Eric M. Meyers (Hg.): The Oxford Encyclopedia of archaeology in the Near East. New York/Oxford: Oxford University Press – 1999, Bd. 3, S. 341-347.

PROF. DR. ADELHEID OTTO/PROF. DR. FRIEDHELM HARTENSTEIN
Hauptseminar: Bild und Kultin Syrien und der Levante
(interdisziplinäres Seminar VAA und Altes Testament - Für Master-Studierende und fortgeschrittene BA-Studierende)
2-stündig
Do. 16-18 Uhr c.t., wöchentlich, Geschw.-Scholl-Pl. 1 (B), Raum B 015
Beginn: 25.04.2019, Ende: 25.07.2019

Im Alten Orient war die Verehrung von Gottheiten in Kultbildern der Normalfall. Ihre Formen variierten zwischen menschen- oder tiergestaltigen oder symbolischen, es gibt aber auch bildlose Verkörperungen in einfachen Steinstelen. Das Seminar widmet sich dieser Vielfalt von Götterbildern, ihrer Herstellung und ihrer Bedeutung, wie sie sich aus archäologischen und textlichen Quellen erschließen lässt. Der regionale Fokus liegt auf Syrien und der Levante (Libanon, Palästina). Dort lassen sich lange (Chalkolithikum bis Eisenzeit) sowohl Kultstatuen wie spezielle Steinobjekte meist in Stelenform nachweisen, die in rituellen (Heiligtümer) und rechtlichen Zusammenhän-gen (Verträge) eine Rolle gespielt haben. Komplementär zu figürlichen Bildern mar-kierten Steinmale u. a. die Präsenz von Gottheiten oder Ahnen. Ein besonderes Augenmerk wird auf der uns allein durch die biblischen Texte zugänglichen Kultsymbolik des Jerusalemer Tempels liegen mit der Frage, ob der JHWH-Kult Bilder hatte oder bildlos war. Zur Klärung der offenen Probleme bedarf es der interdisziplinären Zusammenarbeit von alttestamentlicher Exegese und Vorderasiatischer Archäologie.

Literatur:

  • A. Berlejung, Geheimnis und Ereignis. Zur Funktion und Aufgabe der Kultbilder in Mesopotamien, in: JBTh 13 (Die Macht der Bilder), 1999, 109-143
  • O. Keel, Warum im Jerusalemer Tempel kein anthropomorphes Kultbild gestanden haben dürfte, in: G. Boehm (Hg.), Homo Pictor, Colloquium Rauricum 7, 2001, 244-282
  • T. Steimer-Herbet (ed.), Pierres levées, stèles anthropomorphes et dolmens / Standing Stones, Anthropomorphic Stelae and Dolmens. BAR 2317, 2011.

ÜBUNGEN

DR. SIMON HALAMA
Wissenschaftliches Schreiben in der Archäologie
2-stündig
Di. 10-12 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 23.04.2019, Ende: 23.07.2019

Zu den Herausforderungen des Studiums gehört das Erlernen des wissenschaftlichen Schreibens in Form von Haus- bzw. Seminararbeiten sowie Abschlussarbeiten. Viel-fältige Anforderungen inhaltlicher wie formaler Art sind dabei zu erfüllen. In dieser Übung soll es zunächst einmal darum gehen, sich intensiv mit den Anforderungen des wissenschaftlichen Schreibens sowie speziellen Aspekten des Schreibens in den ar-chäologischen Disziplinen vertraut zu machen. Verschiedene Textsorten der archäo-logischen Fachliteratur und ihre Besonderheiten werden dazu analysiert und disku-tiert. Der zweite wesentliche Bestandteil der Übung wird es sein, anhand eines beglei-teten Schreibprojektes sich intensiv mit dem wissenschaftlichen Schreiben und der eigenen Schreibpraxis auseinanderzusetzen. Dabei spielt die Bereitschaft der Teil-nehmerinnen und Teilnehmer, eigene Ergebnisse zur Diskussion zu stellen und sich auf Feedback vonseiten des Dozenten wie der anderen Teilnehmer/innen einzulassen eine wesentliche Rolle. Auf aktuellen Erkenntnissen der Schreibforschung aufbauend wird die Übung außerdem in verschiedene Schreibtechniken einführen, die in ver-schiedenen Phasen eines Schreibprojektes eingesetzt werden können. Erste Erfahrungen mit wissenschaftlichem Schreiben im Studium sind wünschenswert, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

DR. MICHAEL HERLES
Armenien einst und jetzt - mit begleitender Exkursion
Mi. 10-12 Uhr c.t., wöchentlich, Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 24.04.2019, Ende: 24.07.2019

Der südliche Kaukasus - und hier speziell Armenien - ist in jüngerer Zeit immer stärker in den Fokus der Vorderasiatischen Archäologie gerückt. In dem angebotenen Seminar wird ein umfassender Einblick in die Archäologie und Geschichte Armeniens von der frühesten Menschheitsgeschichte bis in die Moderne hinein geboten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bronze- und Eisenzeit mit den wichtigen regional übergreifenden Zeitstufen der Kura-Araxes- und Trialeti-Kultur sowie den lokalen Kulturen des 2. Jt. v. Chr. Die Entwicklung des späten 2. Jt. hin zur Frühen Eisenzeit wird ebenso berücksichtigt wie das 1. Jt. mit der Etablierung des bedeutenden Urartä-ischen Reiches, das sich zu einem mächtigen Gegner des assyrischen Imperiums em-porschwang. Auch in den späteren Epochen des Hellenismus und mit der Annahme des Christentums als Staatsreligion im 4. Jh. n. Chr. entstanden beeindruckende Rei-che. Das Seminar zieht darauf ab, das Gebiet des heutigen Staates Armenien als einen wichtigen und auch zentralen Bestandteil der gesamten Region des südlichen Kauka-sus zu betrachten und die Entwicklung durch die unterschiedlichen Epochen nachzu-verfolgen.

LAURA SIMONS, M.A. / HARALD SCHMIDT
Fotographische Dokumentation in der Archäologie
Blockseminar, voraussichtlich Do. 23.05. 14-18 Uhr Fr./Sa. 24./25.05. 10-18 Uhr, So. 26.05. 10-14 Uhr
Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 23.-26.05.2019

Der Kurs behandelt die technischen Grundlagen digitaler Spiegelreflexkameras und die Möglichkeiten, die diese bieten. Weiterhin werden die spezifischen Notwendig-keiten für die fotografische Dokumentation in der Archäologie erlernt und diskutiert. Die erworbenen theoretischen Kenntnisse werden unmittelbar in der Praxis angewen-det werden, wozu die Studierenden Kleinfunde unterschiedlicher Fundgattungen aus der Institutssammlung ebenso fotografieren wie sie Aufnahmen unter freiem Himmel anfertigen werden. Die Fotografien der Teilnehmer/innen werden abschließend be-sprochen. Auf diese Weise erwerben sie wichtige für die archäologische Praxis rele-vante Kenntnisse und Fähigkeiten.
Frau Laura Simons ist seit vielen Jahren als Archäologin für die fotographische Do-kumentation auf Grabungen in Italien, Syrien und der Türkei zuständig. Harald Schmidt ist ausgebildeter Fotograf.

MICHAELA SCHAUER, MA
Röntgenfluoreszenzanalyse - Aufbaukurs
Blockseminar Fr. 14.06.2019 und Fr. 03.07.2019 ganztägig
Schellingstraße 12, Raum K427
Beginn: 23.-26.05.2019

Voraussetzung: Teilnahme am Kurs (Portable) Röntgenfluoreszenzanalyse und Petrographie im SoSe 2018.

Der Kurs beschäftigt sich mit der praktischen Handhabung der p-XRFA-Geräte des Departments, der Vorbereitung und Beprobung antiker Keramik sowie der Auswer-tung der so erzielten Messdaten. Grundlage ist der Einführungskurs zu p-XRFA und Petrographie.
Praktikumstermine (1-2 Tage) werden nach persönlicher Absprache vergeben. Die Einführung in Datenprozesse und Auswertung findet als Block an den genannten Terminen statt.

Kolloquium

PROF. DR. ADELHEID OTTO / PROF. DR. WALTHER SALLABERGER / PROF. DR. JARED MILLER
Kolloquium zum Alten Orient
2-stündig,
Di 18-20 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1, A119,
Beginn: 30.04.2018, Ende: 23.07.2019

Das Programm für das Sommersemester 2019 steht noch nicht fest

Die Teilnahme an Vorlesungen, Übungen und Kolloquien steht grundsätzlich allen Studierenden des Instituts offen. Zur Anerkennung der Studienleistungen konsultieren Sie bitte Ihre jeweilige Prüfungsordnung.