Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27
letzte Aktualisierung am: 05.08.2026 (Erstellung)
BA- und MA-STUDIENGÄNGE Vorderasiatische Archäologie
- Dr. Georg Neumann, MA, Institut für Vorderasiatische Archäologie
Tel. 089/2180-5497, georg.neumann@lmu.de
Sprechstunde: Di. 12-14 Uhr und nach Vereinbarung
Studienberatung und Studiengangskoordination Master Vorderasiatische Archäologie
- Dr. des. Corinna Mairhanser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte
Tel. 089/2180-5483, corinna.mairhanser@lmu.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung - Vertretung im WiSe 2026/27: Dr. Katharina Schmid,
Raum K502, Tel. Tel. 089/2180-6046, k.schmid@lmu.de
Sprechstunde: Montags n.V. per Mail + Mittwoch 9-10 Uhr Zoom-Sprechstunde
Für alle Lehrveranstaltungen besteht eine Anmeldepflicht vor Beginn der Vorlesungszeit (Termine).
Die Kursanmeldung erfolgt ausschließlich über das Online-Portal LSF ("Lehre, Studium, Forschung") --> "Lehrveranstaltungen belegen/abmelden".
Belegfrist für alle Veranstaltungen: Mo. 21.09. - einschl. Mo., 05.10.2026
Stundenplan WiSe2026/27
Vorlesungen
Die Entstehung der Hochkulturen: Das dritte Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien
Adelheid Otto
Montag, 16-18 Uhr
Hauptgebäude der Universität, Geschwister Scholl-Platz 1, HS M105
Beginn: 12.10.2026
Ende: 01.02.2027
Die Vorlesung vermittelt die Grundlagen der Archäologie und Kulturgeschichte Vorderasiens im dritten Jahrtausend, die Zeit der frühdynastischen Dynastien, des akkadischen Reichs und der Ur III-Periode. Das Material wird nach inhaltlichen Gesichtspunkten gegliedert diskutiert, sodass Einblicke in Landwirtschaft, Handel, Handwerk und städtisches Leben gewonnen werden. Ferner werden Wirtschaft und Gesellschaft ebenso thematisiert wie der Umgang mit den zahlreichen Gottheiten, Festtage und Feiern sowie Kunst und Kultur.
Einführungsveranstaltungen
Vorlesung und Übung
Einführung in die Vorderasiatische Archäologie (für BA Archäologie: Europa und Vorderer Orient)
Adelheid Otto
Dienstag, 9-12 Uhr
Hauptgebäude der Universität, Geschwister Scholl-Platz 1, A125
Beginn: 13.10.2026
Ende: 02.02.2027
Die Vorlesung führt in die Archäologie und Geschichte des Alten Orients (Mesopotamien, Syrien, Anatolien, Levante, Iran) ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse der Naturräume, Perioden, Sprachen, politischer, sozialer und kultureller Entwicklungen. Sie zeigt, wie die Vorderasiatische Archäologie vorrangig mithilfe der materiellen Hinterlassenschaften die altorientalische Vergangenheit des Zeitraums von ca. 10.000-300 v. Chr. rekonstruiert.
Bemerkungen:
Die Vorlesung „Einführung in die Vorderasiatische Archäologie“ kann nur in Verbindung mit der Vorlesung „Einführung in die Vor- und Frühgeschichte: Ältere Perioden“ belegt werden (= 6 ECTS).
Die beiden Vorlesungen finden als Blockvorlesungen statt (abwechselnd 3-stündig VuFG und 3-stündig VAA).
Einführung in die Vorderasiatische Archäologie (für BA Alter Orient)
Adelheid Otto
Mittwoch, 9-12 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 14.10.2026
Ende: 03.02.2026
In diesem Kurs werden die Grundzüge der Kulturentwicklung in Vorderasien von 10.000-300 v. Chr. vermittelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Mesopotamien und den benachbarten Kulturen. Ziel der Veranstaltung ist es, solide Grundkenntnisse auf dem gesamten Gebiet der Vorderasiatischen Archäologie zu vermitteln. Die geschieht zunächst in Form eines chronologischen Überblicks, dann in thematischen Blöcken zu Siedlungswesen, Götter, Sprachen und Ethnien, Bauwerkstypen, Bildkunst, Keramik, Forschungsgeschichte, Chronologie u.a.m. Am Ende des Einführungskurses wird der Lernerfolg in einer Klausur geprüft, darüber hinaus wird aktive Mitarbeit in den Stunden erwartet.
Bemerkungen:
Der Kurs ist primär für BA-Anfänger gedacht, eignet sich aber auch zur Vertiefung für MA-Studierende und fachfremde Fortgeschrittene.
Tafelübungen
Methodische Grundlagen der archäologischen Fächer I: Typologie, Chronologie, Karten
(für BA Archäologie)
Franz-Alto Baur / Kristina Junker / Kai Kaniuth / Ken Massy
Montag, 8-10 Uhr
Hauptgebäude der Universität, Geschwister Scholl-Platz 1, M114
Beginn: 12.10.2026
Ende: 01.02.2027
Im Rahmen dieser Lehrveranstaltungen werden die grundlegenden Methoden der verschiedenen archäologischen Fachrichtungen, z.B. Typologie, Chronologie und Kartierungen, vorgestellt und anhand von Beispielen erläutert.
Bemerkungen:
Die Tafelübung kann nur zusammen mit der 2. Tafelübung „Methodische Grundlagen der archäologischen Fächer II (Stil- und Bildanalysen)“ eingebracht werden!
Die erste Sitzung der beiden Tafelübungen „Methodische Grundlagen der archäologischen Fächer I und II“ findet am 12.10. um 10 Uhr s.t. statt.
Methodische Grundlagen der archäologischen Fächer II: Stil- und Bildanalyse
(für BA-Archäologie)
Franz-Alto Baur / Kristina Junker / Kai Kaniuth / Corinna Mairhanser
Montag, 10-12 Uhr
Hauptgebäude der Universität, Geschwister Scholl-Platz 1, M114
Beginn: 12.10.2026
Ende: 01.02.2027
Im Fokus dieser Lehrveranstaltungen stehen Fragen der Stilanalyse sowie des Verständnisses von Bildwerken aller beteiligten archäologischen Fachrichtungen. Diese werden anhand von Beispielen erläutert.
Bemerkungen:
Die Tafelübung kann nur zusammen mit der 1. Tafelübung „Methodische Grundlagen der archäologischen Fächer I (Typologie, Chronologie, Karten)“ eingebracht werden!
Seminare
Hauptseminar
Essen und Trinken im Frühen Mesopotamien
Adelheid Otto / Walther Sallaberger
Mittwoch, 14–16 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 14.10.2026
Ende: 03.02.2027
Essen und Trinken prägen Kulturen und unsere Erfahrung mit fremden Welten, und über den Verzehr und Genuss hinaus betrifft das die Zubereitung ebenso wie Tischsitten. Doch was aß und trank man eigentlich in Mesopotamien? Wie wurden Nahrungsmittel gespeichert, wie gekocht, gebraten, gebacken, gebraut? Können wir erschließen, wann und wie man aß und trank, welche Geräte man benutzte? Wie spiegeln sich unterschiedliche Anlässe und Hierarchien in den Mahlzeiten? Wie zeigen sich Essen und Trinken im Kult, wie in Bildern und poetischen Texten?
Wir behandeln das Thema für Mesopotamien (von Sumer bis Obermesopotamien) und das angrenzende Innersyrien (mit Ebla oder Mari) in der Frühen und Mittleren Bronzezeit (3000-1600 v.chr.Z.). Unter den archäologischen Zeugnissen denkt man nicht nur an die Keramik-Inventare in ihrem historischen Wandel, sondern auch an Feuerstellen, Vorratsräume, Kochwerkzeuge. Eine ganz andere Perspektive bietet die Bildwelt insbesondere der Rollsiegel. Unter den keilschriftlichen Texten vermerken die administrativen Urkunden detailliert Arten und Mengen an Lebensmitteln und Geräten, zudem entnehmen wir lexikalischen Listen und literarischen Texten kostbare Hinweise. Selbstverständlich werden wir auch Befunde der Archäobotanik und -zoologie einbeziehen.
Ein besonderer Reiz des Seminars besteht darin, auf der Grundlage an sich gut bekannter Daten (wie Keramik, Siegelbildern, Urkunden oder Listen) Praktiken von Essen und Trinken zu rekonstruieren. Dabei reicht der Bogen von der Zubereitung und Speicherung von Lebensmitteln über das Vorbereiten der Speisen bis zu den Mahlzeiten.
Proseminare
Der Iran um 3000 v. Chr. – Die Archäologie der Proto-Elamischen Zeit
Georg Neumann
Donnerstag, 10–12 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 15.10.2026
Ende: 04.02.2027
Die Zeit um 3000 v. Chr. markiert eine entscheidende Umbruchphase in der Geschichte des heutigen Iran. Ausgehend von den Entwicklungen in Susa und der proto-elamischen Kultur behandelt die Lehrveranstaltung die Entstehung komplexer Gesellschaften, früher Verwaltungsformen und der proto-elamischen Schrift. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen des iranischen Raumes betrachtet. Neben der Susiana, dem späteren Elam, stehen daher auch andere Fundorte wie Tall-e Malyan (Anšan), Tepe Ozbaki, Shahr-i Sokhta und weitere Zentren des Hochlands im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk gilt den Austauschbeziehungen zwischen Mesopotamien, Susiana, dem zentraliranischen Hochland und den östlichen Randzonen. Ziel des Kurses ist es, die Vielfalt regionaler Entwicklungen im Iran um 3000 v. Chr. sowie ihre Einbindung in überregionale Netzwerke zu verstehen.
Die Indus-Kultur im 3. Jt. v. Chr. – Städte, Dörfer und regionale Entwicklungen
Georg Neumann
Dienstag, 12–14 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 13.10.2026
Ende: 02.02.2027
Die Indus-Kultur zählt zu den frühesten urbanen Zivilisationen der Alten Welt. Die Lehrveranstaltung behandelt ihre Entwicklung von den frühharappenischen Ursprüngen bis zu den regionalen Ausprägungen nach dem Ende der urbanen Zentren. Im Mittelpunkt stehen die großen Städte Mohenjo-Daro und Harappa, deren Architektur, Wirtschaft und materielle Kultur vorgestellt werden. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Vielfalt regionaler Entwicklungen innerhalb des Indusraums. Behandelt werden die urbanen Zentren Pakistans ebenso wie die Siedlungslandschaften in Gujarat, Haryana und Rajasthan, die unterschiedlichen Wege gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklung innerhalb der Indus-Kultur erkennen lassen. Darüber hinaus werden Fernkontakte nach Iran, Zentralasien und Mesopotamien sowie aktuelle Forschungsfragen zu Schrift, Gesellschaft und dem Wandel der Indus-Kultur diskutiert. Ziel der Veranstaltung ist es, die Indus-Kultur nicht nur als Geschichte einzelner Metropolen, sondern als Netzwerk unterschiedlicher Regionen und Gemeinschaften zu verstehen.
Come, tell me how you seal. Siegelpraxis und Gesellschaft im 3. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien und Syrien
Albert Dietz
Donnerstag, 16–18 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 15.10.2026
Ende: 04.02.2027
Siegel gehören zu den charakteristischsten Artefakten des Alten Orients. Doch was können sie uns über die Menschen verraten, die sie nutzten? In diesem Seminar stehen Siegel nicht primär als kunsthistorische Artefakte im Mittelpunkt, sondern als Zeugnisse sozialer Praxis. Wer siegelte wann, was und wo im 3. Jahrtausend v. Chr.? Welche Funktionen erfüllten Siegel im Alltag, und welche Rückschlüsse erlauben sie auf soziale Beziehungen, Institutionen und gesellschaftliche Strukturen?
Zur Beantwortung dieser Fragen werden Siegel und Versiegelungen aus verschiedenen Fundorten Mesopotamiens und Syriens untersucht. Im Fokus stehen ihre archäologischen Kontexte, die Analyse von Versiegelungen und ihrer Rückseiten sowie die Rekonstruktion der sozialen Netzwerke ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Auf dieser Grundlage wird das Potenzial der Siegelpraxis als Quelle für Alltag und Gesellschaft kritisch diskutiert.
Durch den diachronen Vergleich unterschiedlicher Regionen und Zeitstufen sollen schließlich Kontinuitäten und Veränderungen in der Siegelpraxis herausgearbeitet werden. Ziel des Seminars ist es, die Bedeutung von Siegeln als Medium sozialer Interaktion und als Zugang zu den Lebenswelten altorientalischer Gesellschaften besser zu verstehen.
Übungen
Von der Scherbe zur Publikation – Einführung in das analoge und digitale Umzeichnen von Keramik
Georg Neumann
Dienstag, 14–16 Uhr
Schellingstraße 12, K427
Beginn: 13.10.2026
Ende: 02.02.2027
Die zeichnerische Dokumentation keramischer Funde gehört zu den grundlegenden Methoden archäologischer Forschung und Publikation. Der Kurs vermittelt den gesamten Arbeitsablauf von der Aufnahme einzelner Scherben bis zur Erstellung publizierbarer Keramikzeichnungen. In den einzelnen Sitzungen werden Keramikfunde unterschiedlicher Epochen und Kulturräume bearbeitet, sodass die Teilnehmenden zugleich einen Einblick in die Vielfalt dieser Fundgattung erhalten.
Behandelt werden die Vermessung und Beschreibung von Keramik, die Erstellung von Profilzeichnungen, die Rekonstruktion von Gefäßformen sowie die Anwendung archäologischer Zeichenkonventionen. Neben klassischen Zeichenmethoden kommen auch digitale Dokumentationstechniken zum Einsatz. Hierzu gehören die Arbeit mit einem Laser-Aided Profiler (LAP) zur präzisen Erfassung keramischer Profile sowie die digitale Umzeichnung und Reinzeichnung in Adobe Illustrator. Begleitend werden grundlegende Aspekte der Keramikanalyse behandelt, darunter Herstellungstechniken, Magerung, Oberflächenbehandlung, Brandbedingungen und ihre Bedeutung für die archäologische Interpretation. Ziel des Kurses ist die Vermittlung praxisnaher Kompetenzen für Fundbearbeitung, Feldforschung und wissenschaftliche Publikationen.
Blockveranstaltung: GNSS-gestützte Luftbildbefliegung und Post-Processing
Cajetan Geiger
Freitag/Samstag 27.11.-28.11.2026 jeweils 10-17 Uhr und 08.01.-09.01.2027 jeweils 10-17 Uhr
Schellingstraße 12, Raum K427
Dieser Kurs befasst sich mit fortgeschrittenen Verfahren der Grabungsvermessung und der luftbildgestützten Geländedokumentation. Zu Beginn werden der Aufbau absoluter Vermessungsnetze zur Ableitung von Festpunkten sowie zum Betrieb von Bodenreferenzstationen für Drohnenbefliegungen behandelt. Darüber hinaus werden die wesentlichen Grundlagen der Photogrammetrie vermittelt.
Schwerpunkte der Veranstaltung sind die Luftbildaufnahme mittels Vermessungsdrohne, der Betrieb von Referenzstationen (CORS), das Post-Processing von Flugtrajektorien (PPK), die Vor- und Nachteile von RTK- und PPK-Verfahren sowie die Qualitätsbeurteilung photogrammetrischer Modelle anhand von Fehlerresiduen. Der photogrammetrische Prozess selbst wird ebenfalls behandelt, steht jedoch nicht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ziel ist die Schaffung einer präzisen Datengrundlage für hochgenaue photogrammetrische Modelle im Kontext der archäologischen Bestandsdokumentation unter Verwendung der in der Praxis üblicherweise verfügbaren Mittel. Die Teilnehmenden erwerben die Fähigkeit, Vermessungs- und Referenzdaten für präzise photogrammetrische Modelle eigenständig zu planen, zu erfassen und hinsichtlich ihrer Qualität zu bewerten.
Bemerkungen:
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Fortgeschrittene mit Erfahrung in der Grabungsvermessung und Drohnenbefliegung. Je nach Teilnehmerzahl können nach Rücksprache gegebenenfalls auch weitere Interessierte teilnehmen.
Vorgesehen sind zwei Blocksitzungen jeweils am Freitag und Samstag, am 27./28.11.2026 sowie am 08./09.01.2027. Die Termine können gegebenenfalls noch angepasst werden.
Formulieren, Vortragen und Präsentieren
Kristina Junker / Kai Kaniuth / Ken Massy
Freitag, 8–10 Uhr
Amalienstraße 52, Raum K 001
Beginn: 16.10.2026
Ende: 05.02.2027
Die Übung richtet sich an Studienanfänger im 1. (oder 3.) Semester des Bachelorstudiengangs "Archäologie" und "Antike und Orient" und kann nur in Kombination mit der Übung "Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens" belegt werden. Es werden die grundlegenden Techniken eingeübt, die für ein erfolgreiches Studium wichtig sind:
• Literaturrecherchen
• Korrektes Zitieren
• Vortrags- und Präsentationstechniken
• Verfassen von schriftlichen Arbeiten
Kolloquium
Kolloquium zum Alten Orient
Jared Miller / Adelheid Otto / Walther Sallaberger
Di 18-20 Uhr c.t.
Hauptgebäude der Universität, Geschwister Scholl-Platz 1, Raum A119
Beginn: 13.10.2026
Ende: 02.02.2027
Hier können Sie demnächst das Programm für das Wintersemester 2026/27 einsehen.
Die Teilnahme an Vorlesungen, Übungen und Kolloquien steht grundsätzlich allen Studierenden des Instituts offen. Zur Anerkennung der Studienleistungen konsultieren Sie bitte Ihre jeweilige Prüfungsordnung.